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Wörterbuch

Radiologie auf einen blikk

Die Radiologie steckt voller Abkürzungen und Fremdwörter. Sie begegnen Ihnen im Arztgespräch, in den Befundberichten, in den Medien oder auch bei der Informationssuche im Internet. Ohne zu verstehen, was die einzelnen Begriffe bedeuten, ist es schwer, Diagnosen oder Behandlungsvorschläge einzuordnen.In Radiologie Kompakt haben wir wichtige und häufig gebrauchte Fachbegriffe übersichtlich zusammengestellt und allgemein verständlich erklärt. Damit möchten wir Sie unterstützen und die Kommunikation mit Ihren Ärzten und dem medizinischen Fachpersonal erleichtern.
Fremdwort Erläuterung
PA Abkürzung für posterior-anterior (von hinten nach vorne)
PädiatrieKinderheilkunde
PancreasBauchspeicheldrüse
PatellaKniescheibe
PatientenzufriedenheitErmittelt durch regelmäßige Befragungen; IFAK Institut August 2013: 92 % der Patienten geben der Radiologie Herne die Schulnote 1 oder 2
PAVKAbkürzung für periphere arterielle Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit)
Perfusions-SzintigraphieNuklearmedizinisches Verfahren zur Sichtbarmachung der Organdurchblutung
Periradikuläre TherapieAbkürzung PRT; Rückenschmerztherapie unter Verwendung der Computertomographie (zur Kontrolle der Nadellage); Nervenwurzeln werden gezielt angesteuert und das Medikament direkt an die Nervenwurzeln gespritzt; schnelle und direkte Behandlung ohne viele Nebenwirkungen
PETAbkürzung für Positronen-Emissions-Tomographie
PET-CTAbkürzung für Positronen-Emissions-Tomographie und Computertomographie; PET-CT kombiniert zwei Geräte und überlagert die jeweiligen Bilderserien; funktionelle Veränderungen werden dabei mit anatomischen Strukturen in Beziehung gesetzt
PhlebographieRadiologisches Verfahren zur Darstellung und Beurteilung von Venen
PolytraumaVerletzungen, von denen eine oder die Kombination mehrerer lebensbedrohlich ist
Positronen-Emissions-TomographieAbkürzung PET; macht Stoffwechselvorgänge sichtbar; ca. 100-fach höhere Empfindlichkeit gegenüber anderen szintigraphischen Verfahren
PosteriorHinten
PräventionVorbeugung
ProgredienzFortschreiten, Verschlechterung einer Krankheit
PRTAbkürzung für periradikuläre Therapie
PTAAbkürzung für perkutane transluminale Angioplastie (Katheteruntersuchung mit Aufdehnung von peripheren Gefäßen, zum Beispiel des Beines)
PTCAAbkürzung für perkutane transluminale Coronarangioplastie (Herzkatheter mit Aufdehnung von Herzkranzgefäßen)
PTCDAbkürzung für perkutane transluminale Cholangiographie und -dilatation (Katheterverfahren zur Aufdehnung von Gallenwegen in der Leber)
PunktionEinstich einer Nadel zur Entnahme von Körperflüssigkeiten oder Gewebe
QuickAuch Quick-Wert genannt; Blutgerinnungsparameter, normal: 100 %
RadiatioBestrahlung, Strahlentherapie meist von Tumoren
RadiopharmakaRadioaktive Medikamente zur Diagnostik oder Therapie
RadiosynoviortheseSpritzen von niedrigenergetischen Betastrahlen in ein erkranktes Gelenk; dient vor allem der Schmerztherapie
RadiotherapieBestrahlung, Strahlentherapie
RadiowellenElektromagnetische Wellen unterschiedlicher Energie (Wellenlänge); dazu gehören auch Mikrowellen, das sichtbare Licht, Infrarotlicht und Röntgenstrahlen
ReihenuntersuchungenAuch Screening genannt; Untersuchung größerer Bevölkerungsgruppen zur Früherkennung von Krankheiten; Beispiele: Tuberkulose, Mammographie-Screening, Koloskopien, Prostatauntersuchungen
RLAbkürzung für Rückenlage
RöntgenanlageSammelbezeichnung für Röntgenstrahler, Röntgengenerator und Röntgenanwendungsgeräte (Bucky-Tisch, Rasterwandgerät, Durchleuchtungsgerät)
RöntgenbildAnaloge oder digitale Abbildung; Röntgenstrahlen werden von verschiedenen Körpergeweben unterschiedlich stark absorbiert; Strahlen, die durch den Patienten gelangen, schwärzen den Röntgenfilm (wie Licht einen fotografischen Film)
RöntgenfilmeFür Röntgenstrahlen und Fluoreszenzlicht empfindlicher Film; für Röntgenstrahlen empfindliche Verstärkerfolien produzieren fluoreszierendes Licht in der Röntgenkassette; dieses Licht schwärzt den Röntgenfilm ähnlich wie bei einem fotografischen Film
Röntgenkontrastdarstellung(Durchleuchtungs-) Röntgenuntersuchung vor allem des Magens und Darms mithilfe von Kontrastmitteln
RöntgenpassDokument mit allen Röntgenuntersuchungen; vermeidet unnötige Mehrfachuntersuchungen
RöntgenreizbestrahlungSiehe Orthovolt-Therapie
RöntgenstrahlerEinheit aus Röntgenröhre und Schutzgehäuse
RöntgenstrahlungElektromagnetische Wellen eines bestimmten Energiespektrums; von Wilhelm Conrad Röntgen 1895 entdeckt und von ihm X-Strahlen genannt (engl.: X-ray)
Röntgen-ThoraxRöntgenaufnahme des Brustkorbes
RöntgenverordnungAbkürzung RöV; „Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen“; regelt die Betriebsvoraussetzungen und Vorschriften für Röntgenanlagen, die Anwendung von Röntgenstrahlen am Menschen sowie die Schutzvorschriften für beruflich strahlenexponierte Personen
RÖVAbkürzung für Röntgenverordnung
RSLAbkürzung für Rechts-Schräg-Lage
RSOAbkürzung für Radiosynoviorthese
RupturRiss, Zerreißen
Fremdwort Erläuterung
BandscheibenvorfallErkrankung der Wirbelsäule, bei der Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal vortreten
Bariumsulfat Kontrastmittel; wird unter anderem bei radiologischen Magen- und Darmuntersuchungen verwendet
Becken-Bein-Angiographie Darstellung der Becken- und Beinarterien
Bildgebende Verfahren Diagnostische Untersuchungsmethoden, deren Ergebnis in Form eines Bildes dargestellt ist
BiopsieEntnahme einer Gewebeprobe
BLAbkürzung für Bauchlage
BrachytherapieStrahlentherapie meist bösartiger Tumore;die Strahlenquelle wird im Körper positioniert, durch Körperöffnungen (Beispiel: Gebärmutter) oder direkt im Organ (Beispiel: Prostata)
BreischluckRöntgenuntersuchung der Speiseröhre und des Magen-Darm-Traktes
Bucky-TischRöntgentisch, benannt nach Gustav Peter Bucky (1880-1963), Radiologe, Physiker und Erfinder
BWKAbkürzung für Brustwirbelkörper
BWSAbkürzung für Brustwirbelsäule
CaecumBlinddarm
CalcaneusFersenbein
CaputKopf
CarotisHalsschlagader
CarpusHandwurzel
CaudalFußwärts
CCTAbkürzung für craniale Computertomographie (Computertomographie vom Kopf)
CephalgieKopfschmerzen
ChemotherapieTumortherapie mit Medikamenten, bestimmten Zellgiften, sogenannten Chemotherapeutika; sollen Tumorzellen abtöten und möglichst wenig Nebenwirkungen für gesunde Zellen haben
ClaviculaSchlüsselbein
CollumHals
ColonDickdarm
ComputertomographieSchnittbildmethode unter Verwendung von Röntgen- strahlen; erstellt „Scheiben“ des Körpers; erlaubt die Darstellung innerer Organe und des Gehirns
CorHerz
CorpusKörper
CostaRippe
CoxaHüfte
CranialKopfwärts
CraniumSchädel
CTAbkürzung für Computertomographie
CUPAbkürzung für Cancer of Unknown Primary
CutisHaut
Fremdwort Erläuterung
Defäkographie Darstellung der Darmentleerung mit Röntgenkontrastmittel unter Röntgendurchleuchtung
Digitale Subtraktionsangiographie Abkürzung DSA; radiologische Methode zur Darstellung von Gefäßen (Arterien) mittels Kontrastmittel
Digitales Röntgen Moderne Methode der Darstellung von Röntgenbildern auf Monitoren; erleichtert das Kopieren, die Veränderung der Darstellung und das Verschicken der Aufnahmen
Digitus Finger, Zehe
Dorsum Rücken
Dosimeter Gerät zur Messung einer Strahlendosis
DRGAbkürzung für Deutsche Röntgengesellschaft e. V. (DRG); medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft deutscher Radiologen; benannt nach Wilhelm Conrad Röntgen
DurchleuchtungKontinuierliche Betrachtung von dynamischen Vorgängen mittels Röntgenstrahlen (Beispiel: Magen und Darm), oft unter Verwendung von Kontrastmitteln
EmbolieVerschluss eines Blutgefäßes durch eingeschwemmtes Material, zum Beispiel Blutgerinnsel
EmbolisationTherapeutischer Verschluss von Gefäßen, zum Beispiel im Rahmen der Behandlung von akuten Blutungen oder zur Tumortherapie
EpiglottisKehldeckel
ExtremitätenArme (obere Extremitäten) und Beine (untere Extremitäten)
Fremdwort Erläuterung
Facettengelenksinfiltration Behandlung der kleinen Wirbelgelenke durch Spritzen der Medikamente in deren direkte Umgebung; geschieht unter Verwendung der Computertomographie
FemurOberschenkelknochen
Fibula Wadenbein
Filia Tochtergeschwulst (Mehrzahl: Filiae)
Fissura Spalte
Fraktur Knochenbruch
FrontalebeneEbene parallel zur Stirn durch den Körper
GenuKnie
Fremdwort Erläuterung
Hallux Großzehe
HeliumGas zur Kühlung der Supraleiter im Kernspintomographen
Histologie Feingewebliche Untersuchung unter dem Mikroskop durch den Pathologen (Beispiel: Tumorproben)
Humerus Oberarmknochen
HWK Abkürzung für Halswirbelkörper
HWS Abkürzung für Halswirbelsäule
Hydro-MRT/MRT-SellinkMRT-Untersuchung des Dünndarms
ICB Abkürzung für intrakranielle Blutung (Blutung im Kopf)
Indikation Eigentlich Anzeige; Feststellung, dass eine bestimmte diagnostische oder therapeutische Maßnahme bei der vorliegenden Erkrankung sinnvoll und angezeigt ist
Informationen Informationen und Termine in der Radiologie Herne unter Telefon 02323 / 1472-444
Intestinum Darm
Ischämie Mangelversorgung von Gewebe mit Sauerstoff (zum Beispiel bei Herzinfarkt oder Schlaganfall)
IV Abkürzung für intravenös (in eine Vene)
IVU Abkürzung für intravenöses Urogramm (Röntgenkontrastuntersuchung der Nieren und ableitenden Harnwege)
Fremdwort Erläuterung
Kernspintomographie Gleiche Bedeutung wie Magnetresonanztomographie, Abkürzung MRT; Schnittbildverfahren ohne Anwendung ionisierender (Röntgen-)Strahlung; erzeugt Bilder unter Einstrahlen von Hochfrequenzimpulsen in einem sehr starken Magnetfeld (meist 1,5-Tesla, entspricht der 60.000-fachen Stärke des Erdmagnetfeldes)
KlaustrophobieRaumangst
KM Abkürzung für Kontrastmittel
Komfort Persönliches Wohlfühlen rund um den Behandlungstermin; Feedback und Kritik sind in der Radiologie Herne immer willkommen
Kontraindikation Eigentlich Gegenanzeige; beschreibt ein unter bestimmten Umständen nicht sinnvolles oder gefährliches diagnostisches oder therapeutisches Verfahren
Kontrastmittel Substanz zur Darstellung und Unterscheidung (Kontrast) von Strukturen und Funktionen des Körpers bei bildgebenden Verfahren; bei Röntgen- und Computertomographieaufnahmen werden meist jodhaltige Kontrastmittel eingesetzt, bei der Magnetresonanztomographie (MRT) gadoliniumhaltige Kontrastmittel; auch Luft ist ein Kontrastmittel
LarynxKehlkopf
Lateral Seitlich
Lungeninfiltrat Sichtbare Verdichtung des Lungengewebes, meist entzündlich; weist zum Beispiel auf eine Lungenentzündung hin
LWK Abkürzung für Lendenwirbelkörper
LWS Abkürzung für Lendenwirbelsäule
Fremdwort Erläuterung
Magnetresonanztomographie Abkürzung MRT o. Kernspintomographie
MammaWeibliche Brust
Mamma-Karzinom Brustkrebs, oft abgekürzt als Mamma-Ca
Mammille Brustwarze
Mammobil Mobile Untersuchungsanlage für die Mammographie-Reihenuntersuchungen („Screening“)
Mammographie Röntgenaufnahme der weiblichen Brust
Mammographie-ScreeningRöntgen-Reihenuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs
Mandibula Unterkiefer
Manus Hand
Maxilla Oberkiefer
MDCT Abkürzung für MultiDetektorComputerTomographie (Mehrzeilen-CT)
MDP Abkürzung für Magendarmpassage
Meniskus Halbmondförmige Knorpelscheibe in Gelenken (Beispiel Knie)
Metastase Tochtergeschwulst
Morbus Krankheit
MDCT Abkürzung für MultiDetektorComputerTomographie (Mehrzeilen-CT)
MDCT Abkürzung für MultiDetektorComputerTomographie (Mehrzeilen-CT)
MDCT Abkürzung für MultiDetektorComputerTomographie (Mehrzeilen-CT)
Morbus Krankheit
MR-Angiographie Gefäßdarstellung mittels MRT
MR-Spektroskopie Spezialuntersuchung zur Analyse von Stoffgemischen mittels MRT-Technik
MRT Abkürzung für Magnetresonanztomographie
MTRA Abkürzung für medizinisch-technische Radiologieassistenten; dreijährige Ausbildung, Abschluss durch staatliche Prüfung; MTRA sind verantwortlich für die Vorbereitung des Patienten, die exakte Lagerung bei der Untersuchung, die Durchführung der Untersuchung (Röntgen, Computertomographie, Magnetresonanztomographie, Szintigraphie) und die Qualität der entstehenden Bilder
Nasus Nase
Nativradiologisch Radiologische Darstellung ohne Verwendung von Kontrastmitteln
Nebenwirkung Unerwünschte Wirkung zum Beispiel von Medikamenten, aber auch von Kontrastmitteln
Neuroradiologie Spezialgebiet der Radiologie zur Beurteilung des zentralen Nervensystems, vor allem unter Verwendung von MRT, CT, Angiographie und Sonographie; setzt Methoden der interventionellen Radiologie zur Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems und der zugehörigen Gefäße ein
Nicht-invasiv Ohne Verletzung des Körpers; operationsvermeidend
Nierenfunktions-Szintigraphie Nuklearmedizinisches Verfahren zur Erfassung und Beurteilung der Nierendurchblutung und der Nierenfunktion (seitengetrennt)
NNH Abkürzung für Nasennebenhöhlen
NPP Abkürzung für Nucleus pulposus prolaps (Bandscheibenvorfall)
Nuklearmedizin Fachgebiet zur diagnostischen und therapeutischen Anwendung radioaktiver Substanzen
Nuklide Meist instabile Atome, zerfallen unter Aussendung von verschiedenen Strahlungsarten; ausgesandte Strahlung wird zur Diagnostik oder Therapie in der Nuklearmedizin und Strahlentherapie verwendet
Oesophagus Speiseröhre
Onkologie Fachgebiet der inneren Medizin zur Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankungen
OP Abkürzung für Operation, Operationssaal
Orthovolt-Therapie Röntgenreizbestrahlung mit niedrig dosierter Röntgenbestrahlung zur Schmerztherapie; vollständige Wirkung setzt oft erst nach Wochen ein
OS Knochen
Osteoporose Knochenschwund, Abnahme der Knochenmasse, -struktur und -funktion
Fremdwort Erläuterung
PA Abkürzung für posterior-anterior (von hinten nach vorne)
PädiatrieKinderheilkunde
PancreasBauchspeicheldrüse
PatellaKniescheibe
PatientenzufriedenheitErmittelt durch regelmäßige Befragungen; IFAK Institut August 2013: 92 % der Patienten geben der Radiologie Herne die Schulnote 1 oder 2
PAVKAbkürzung für periphere arterielle Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit)
Perfusions-SzintigraphieNuklearmedizinisches Verfahren zur Sichtbarmachung der Organdurchblutung
Periradikuläre TherapieAbkürzung PRT; Rückenschmerztherapie unter Verwendung der Computertomographie (zur Kontrolle der Nadellage); Nervenwurzeln werden gezielt angesteuert und das Medikament direkt an die Nervenwurzeln gespritzt; schnelle und direkte Behandlung ohne viele Nebenwirkungen
PETAbkürzung für Positronen-Emissions-Tomographie
PET-CTAbkürzung für Positronen-Emissions-Tomographie und Computertomographie; PET-CT kombiniert zwei Geräte und überlagert die jeweiligen Bilderserien; funktionelle Veränderungen werden dabei mit anatomischen Strukturen in Beziehung gesetzt
PhlebographieRadiologisches Verfahren zur Darstellung und Beurteilung von Venen
PolytraumaVerletzungen, von denen eine oder die Kombination mehrerer lebensbedrohlich ist
Positronen-Emissions-TomographieAbkürzung PET; macht Stoffwechselvorgänge sichtbar; ca. 100-fach höhere Empfindlichkeit gegenüber anderen szintigraphischen Verfahren
PosteriorHinten
PräventionVorbeugung
ProgredienzFortschreiten, Verschlechterung einer Krankheit
PRTAbkürzung für periradikuläre Therapie
PTAAbkürzung für perkutane transluminale Angioplastie (Katheteruntersuchung mit Aufdehnung von peripheren Gefäßen, zum Beispiel des Beines)
PTCAAbkürzung für perkutane transluminale Coronarangioplastie (Herzkatheter mit Aufdehnung von Herzkranzgefäßen)
PTCDAbkürzung für perkutane transluminale Cholangiographie und -dilatation (Katheterverfahren zur Aufdehnung von Gallenwegen in der Leber)
PunktionEinstich einer Nadel zur Entnahme von Körperflüssigkeiten oder Gewebe
QuickAuch Quick-Wert genannt; Blutgerinnungsparameter, normal: 100 %
RadiatioBestrahlung, Strahlentherapie meist von Tumoren
RadiopharmakaRadioaktive Medikamente zur Diagnostik oder Therapie
RadiosynoviortheseSpritzen von niedrigenergetischen Betastrahlen in ein erkranktes Gelenk; dient vor allem der Schmerztherapie
RadiotherapieBestrahlung, Strahlentherapie
RadiowellenElektromagnetische Wellen unterschiedlicher Energie (Wellenlänge); dazu gehören auch Mikrowellen, das sichtbare Licht, Infrarotlicht und Röntgenstrahlen
ReihenuntersuchungenAuch Screening genannt; Untersuchung größerer Bevölkerungsgruppen zur Früherkennung von Krankheiten; Beispiele: Tuberkulose, Mammographie-Screening, Koloskopien, Prostatauntersuchungen
RLAbkürzung für Rückenlage
RöntgenanlageSammelbezeichnung für Röntgenstrahler, Röntgengenerator und Röntgenanwendungsgeräte (Bucky-Tisch, Rasterwandgerät, Durchleuchtungsgerät)
RöntgenbildAnaloge oder digitale Abbildung; Röntgenstrahlen werden von verschiedenen Körpergeweben unterschiedlich stark absorbiert; Strahlen, die durch den Patienten gelangen, schwärzen den Röntgenfilm (wie Licht einen fotografischen Film)
RöntgenfilmeFür Röntgenstrahlen und Fluoreszenzlicht empfindlicher Film; für Röntgenstrahlen empfindliche Verstärkerfolien produzieren fluoreszierendes Licht in der Röntgenkassette; dieses Licht schwärzt den Röntgenfilm ähnlich wie bei einem fotografischen Film
Röntgenkontrastdarstellung(Durchleuchtungs-) Röntgenuntersuchung vor allem des Magens und Darms mithilfe von Kontrastmitteln
RöntgenpassDokument mit allen Röntgenuntersuchungen; vermeidet unnötige Mehrfachuntersuchungen
RöntgenreizbestrahlungSiehe Orthovolt-Therapie
RöntgenstrahlerEinheit aus Röntgenröhre und Schutzgehäuse
RöntgenstrahlungElektromagnetische Wellen eines bestimmten Energiespektrums; von Wilhelm Conrad Röntgen 1895 entdeckt und von ihm X-Strahlen genannt (engl.: X-ray)
Röntgen-ThoraxRöntgenaufnahme des Brustkorbes
RöntgenverordnungAbkürzung RöV; „Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen“; regelt die Betriebsvoraussetzungen und Vorschriften für Röntgenanlagen, die Anwendung von Röntgenstrahlen am Menschen sowie die Schutzvorschriften für beruflich strahlenexponierte Personen
RÖVAbkürzung für Röntgenverordnung
RSLAbkürzung für Rechts-Schräg-Lage
RSOAbkürzung für Radiosynoviorthese
RupturRiss, Zerreißen
Fremdwort Erläuterung
SonographieUltraschalldiagnostik (am Herzen: Echokardiographie)
SPECTAbkürzung für Single-Photon-Emissions-Computer-Tomographie
StentInnere Gefäßstütze vor allem von Verengungen in Blutgefäßen, wird mithilfe einer Katheteruntersuchung eingebracht
SternumBrustbein
Strahlenbelastungs. Strahlenexposition
Strahlendosiss. Strahlenexposition
StrahlenexpositionAusgesetztsein des Menschen gegenüber natürlicher und künstlich erzeugter Strahlung; jeder Mensch ist einer natürlichen Hintergrundstrahlung ausgesetzt, bei höheren Dosen, zum Beispiel durch Röntgenuntersuchungen, steigt in Abhängigkeit von der Dosis das Risiko von Krebserkrankungen; die sogenannte rechtfertigende Indikation wägt Nutzen und Risiko einer Röntgenuntersuchungen ab
StrahlenhärteGleiche Bedeutung wie Strahlenqualität
StrahlenqualitätCharakterisierung ionisierender Strahlung hinsichtlich ihrer Durchdringungsfähigkeit und ihrer biologischen Wirksamkeit
StrahlenschädenSchäden am Körper wie Krebsentstehung und Absterben von Gewebe; durch ionisierende Strahlung hervorgerufen
StrahlenschutzSchutz vor den schädigenden Strahlenwirkungen durch Indikation, Abstand, Abschirmung u. a.
StrahlenschutzkleidungBlei- oder bariumhaltige Gummischürzen, -handschuhe, Bleiglasbrillen u. a.
StrahlenschutzverordnungAbkürzung StrlSchV; „Verordnung über den Schutz vor Schäden durch ionisierende Strahlen“; regelt alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz von Personen, Sachgütern und der Umwelt vor den Gefahren durch ionisierende Strahlung (Ausnahme: Röntgenstrahlung; hier gilt die Röntgenverordnung)
StrahlentherapieAuch Strahlenheilkunde oder Radiotherapie; Anwendung von ionisierender Strahlung zur Behandlung von Krankheiten, meist Tumoren
SyndromBezeichnung für das (typische) gleichzeitige Auftreten verschiedener Krankheitszeichen (Symptome)
SzintigraphieNuklearmedizinisches Verfahren, macht unter Verwendung von Radiopharmaka/Tracern Stoffwechselvorgänge im Körper und ihre krankhaften Veränderungen sichtbar
TalusSprungbein
TechnetiumIn der nuklearmedizinischen Diagnostik am häufigsten verwendetes Radionuklid
Technetium-UptakeProzentualer Anteil der in die Schilddrüse aufgenommenen Menge des Technetiums, gibt Auskunft über die Funktion des Schilddrüsenstoffwechsels und seine Störungen
TeleradiologieElektronische Übertragung von radiologischen Bildern an einen Radiologen zur Befundung oder Zweitbeur- teilung
TermineTerminvereinbarung in der Radiologie Herne unter Telefon 02323 / 1472-444
TeslaSI-Einheit für die Stärke eines Magnetfeldes, u. a. vom Kernspintomographen; nach Nikola Tesla benannt
ThoraxBrustkorb
ThromboseVerschluss eines Gefäßes durch ein dort entstandenes Blutgerinnsel
TibiaSchienbein
TomographieÜberbegriff für Schnittbilduntersuchungen wie Computertomographie und Magnetresonanztomographie
TRAAbkürzung für transversal
TracerRadioaktiv markierte Substanz zur Sichtbarmachung von Stoffwechselvorgängen; wird in der Nuklearmedizin verwendet
TracheaLuftröhre
TransversalebeneEbene im rechten Winkel zur Körperlängsachse
TraumaKörperliche (oder seelische) Verletzung
TumorSchwellung (wertneutraler Begriff); es gibt gutartige (benigne) und bösartige (maligne) Tumore
TumormarkerSubstanzen, die von (meist bösartigen) Tumoren produziert werden und im Verlauf einer Therapie das Anspre- chen/Nichtansprechen anzeigen können
Fremdwort Erläuterung
UntersuchungsbilderErhält der Patient auf einer CD direkt nach der Untersuchung
UrographieDarstellung der Nieren sowie der ableitenden Harnwege durch intravenös verabreichtes Kontrastmittel und anschließende sequenzielle Röntgenaufnahmen
VertigoSchwindel
Virtuelle KoloskopieUntersuchung zur Früherkennung von Dickdarmkrebs mithilfe der Computertomographie
ZertifizierungGeprüfte Qualität; die Radiologie Herne ist zertifiziert nach ISO 9001:2008
ZysteMit einer Membran umgebene Flüssigkeitsansammlung
ZytostatikaSubstanzen zur Krebsbehandlung