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Retroperitoneale Fibrose
  • retroperitoneale Fibrose
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Fallinformationen
51j., männlich. Klinik: Rückenschmerz, Unwohlsein, sonografisch fragliche retroperitoneale Lymphadenopathie durch Zuweiser gesehen worden.

Die CT in portalvenöser Phase zeigt eine spindelförmige bis zu 2cm dicke weichteildichte Raumforderung periaortal, beginnend auf Höhe des A. mesenterica superior-Abganges (weisse Pfeile). Die linke Vena renalis ist präaortal bis zur cavalen Mündung durch die Weichteilmasse obliteriert (rote Pfeile). Die Befundkonstellation ist typisch für eine retroperitoneale Fibrose.

Da ein erhöhter Serum-IgG4-Spiegel ist von einer IgG4-assoziierten Ätiologie auszugehen, auf eine histologische Sicherung wurde verzichtet. Im Verlauf (nicht gezeigt) entwickelte der Patient einen kollateralisierten Verschluss der V. cava inferior sowie eine bilaterale Hydronephrose durch Ureterstenosen. Diagnose: Retroperitoneale Fibrose
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